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Ein Fenster erzählt Beueler Geschichte: Möhneplatz feierlich gewürdigt

Warum heißt der Möhneplatz eigentlich Möhneplatz? Ein neu gestaltetes Fenster am Beueler Rathaus gibt darauf jetzt Antworten – und macht die Geschichte der Beueler Weiberfastnacht dauerhaft sichtbar.

Am Samstag, 7. November 2026, wurde die Fenstergestaltung um 11.11 Uhr gemeinsam enthüllt. Mit dabei waren Ina Harder und Ralf Birkner vom Förderverein Beueler Weiberfastnacht, Bezirksbürgermeister Marco Rudolph, Obermöhn Patty Burgunder, die designierte Wäscherprinzessin sowie zahlreiche Freundinnen und Freunde des Karnevals. Kurz vor dem Sessionsbeginn wurde damit ein besonderer Ort des Beueler Brauchtums gewürdigt.

Einen musikalischen Höhepunkt bildete das gemeinsame Singen der „Ode an den Möhneplatz“ mit einem Text von Robert Randsberg.

Die neue Gestaltung erklärt die Geschichte und Bedeutung der Beueler Weiberfastnacht: die Rolle der Möhnen, die Tradition der Wäscherprinzessin und den Rathaussturm. Sie macht deutlich, wie eng der Platz vor dem Rathaus mit dem Engagement und der Geschichte der Beueler Frauen verbunden ist.

Nach dem Mirecourt-Fenster ist dies das zweite Rathausfenster, das mit einer erklärenden und illustrierten Foliengestaltung versehen wurde. Die Initiative dazu ging vom Förderverein Beueler Weiberfastnacht aus. Ralf Birkner nahm sich des Projekts an und organisierte die Umsetzung. Finanziert wurde es durch den „Heimat-Scheck“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Gestaltung übernahm die Werbeagentur Nina Probst, die Beklebung setzte Reproplan um.

Ob beim Spaziergang, einem Besuch in Beuel oder einem Ausflug mit der Schulklasse: Das Fenster lädt dazu ein, die Geschichten hinter dem Möhneplatz zu entdecken. Zugleich würdigt es die besondere Rolle der Frauen in der Beueler Weiberfastnacht – sichtbar und über die Karnevalssession hinaus.